Wer pflegt eigentlich die Website?

Website-Pflege braucht eine namentlich zuständige Person, einen festen Termin und eine kurze Liste dessen, was geprüft wird. Ohne Namen fühlt sich niemand verantwortlich; ohne Termin verschiebt sich die Runde; ohne Liste dauert sie zu lange. Die Agentur übernimmt meist Technik, nicht Inhalte.

Die Erinnerung übernimmt DustOff

Adresse eintragen — dann meldet sich DustOff, wenn etwas auf deiner Website nicht mehr stimmt.

Kein Konto, keine Kreditkarte. Dauert eine Minute.

So geht es

  1. 1Person benennen. Eine Person, nicht ein Team — geteilte Zuständigkeit ist keine.
  2. 2Termin setzen. Ein wiederkehrender Termin im Kalender, 20 Minuten, monatlich.
  3. 3Liste festlegen. Fünf bis acht Punkte, die jedes Mal geprüft werden.
  4. 4Erinnerung von außen. Damit die Runde nicht von der Selbstdisziplin abhängt.

Die geteilte Zuständigkeit ist keine

»Darum kümmert sich das Marketing« heißt in der Praxis: Es kümmert sich niemand. Sobald mehr als eine Person zuständig ist, gibt es keine, die es merkt, wenn es liegen bleibt.

Der wirksamste Schritt kostet nichts: einen Namen daneben schreiben. Alles Weitere ist Detail.

Was die Agentur übernimmt — und was nicht

Wartungsverträge decken üblicherweise Technik ab: Updates, Sicherungen, Erreichbarkeit, manchmal Sicherheit. Inhaltliche Aktualität steht fast nie darin.

Das ist keine Nachlässigkeit, sondern logisch: Niemand von außen kann wissen, dass eure Sommeraktion ausgelaufen ist oder dass Herr Klein nicht mehr im Haus ist. Diese Information gibt es nur bei euch.

  • Agentur: Technik, Erreichbarkeit, Sicherheit
  • Intern: Preise, Termine, Menschen, Angebote, Zeiten
  • Von außen automatisch: der Hinweis, wo etwas nicht mehr passt

Zwanzig Minuten im Monat

Der realistische Aufwand für eine gepflegte kleine Website liegt bei etwa zwanzig Minuten im Monat — vorausgesetzt, es läuft regelmäßig. Wer einmal im Jahr aufräumt, braucht einen halben Tag und schiebt ihn deshalb.

Setz den Termin so, dass er nicht am Monatsende in der Hektik landet. Anfang des Monats, gleich nach einer ohnehin bestehenden Routine, funktioniert am besten.

Vier Aufgaben, die auseinandergehalten gehören

„Die Website macht die Agentur“ ist der Satz, nach dem inhaltliche Pflege liegen bleibt. Diese Aufteilung hält im Alltag:

  • Betrieb und Technik: Aktualisierungen, Sicherungen, Erreichbarkeit — Dienstleister.
  • Inhaltliche Richtigkeit: Preise, Zeiten, Namen, Termine — nur der Betrieb selbst kann das entscheiden.
  • Redaktion: neue Texte und Bilder — je nach Vereinbarung.
  • Kontrolle: sieht regelmäßig nach, ob alles zusammenpasst, und stößt die Korrektur an.

Zuständigkeit braucht einen Termin

Eine benannte Person ohne festen Termin ändert nichts. Was funktioniert: ein wiederkehrender Kalendereintrag mit fester Dauer — zwanzig Minuten im Monat — und eine feste Liste, was in dieser Zeit geprüft wird.

Wenn die Aufgabe zwischen mehreren Personen wandert, gehört eine Übergabeliste dazu: welche Seiten es gibt, wo Termine und Preise gepflegt werden, wer Zugang hat und wo die Zugänge liegen.

Was du auslagern kannst — und was nicht

Auslagern lässt sich das Erinnern und das Finden: Jemand oder etwas sieht regelmäßig nach und meldet, wo etwas verstaubt ist. Nicht auslagern lässt sich die Entscheidung, was stimmen soll — die neue Preisliste kennt nur der Betrieb.

Genau an dieser Trennlinie arbeitet DustOff: Es übernimmt das Nachsehen und das Erinnern, die Korrektur bleibt bei dir und dauert dann meist zwei Minuten.

Zugänge gehören dem Betrieb

Bevor die Frage nach der Pflege geklärt wird, gehört die Frage nach dem Zugang geklärt: Wem gehören Domain, Redaktionszugang, Sicherungen und der Vertrag beim Anbieter? Wenn diese Dinge nur beim Dienstleister liegen, ist jede Pflegeabsprache von dessen Verfügbarkeit abhängig.

Ein kurzer Vermerk mit Anbieter, Vertragsinhaber und Ansprechperson — sicher abgelegt, nicht mit Passwörtern im Umlauf — ist die Grundlage dafür, dass Pflege überhaupt organisierbar bleibt.

Was auf die Liste gehört

Kurz halten. Fünf bis acht Punkte, die tatsächlich altern:

  • Aktionen und Angebote: noch gültig?
  • Termine: liegt etwas in der Vergangenheit?
  • Öffnungszeiten und Feiertagshinweise
  • Preise: stimmen die Zahlen?
  • Team und Ansprechpartner
  • Jahreszahlen im Fußbereich

Häufige Fragen

Wer sollte im Unternehmen für die Website zuständig sein?
Eine namentlich benannte Person, die Inhalte selbst ändern kann. Fachlich muss sie nichts können, was über das eigene System hinausgeht.
Übernimmt die Agentur nicht die Pflege?
Technisch meistens ja, inhaltlich fast nie. Was aktuell ist und was nicht, weiß nur ihr selbst.
Wie viel Zeit kostet Website-Pflege im Monat?
Für eine kleine Unternehmenswebsite etwa zwanzig Minuten, wenn es regelmäßig läuft. Unregelmäßig wird daraus ein halber Tag im Jahr — und der wird verschoben.
Wer sollte im Betrieb für die Website zuständig sein?
Eine benannte Person mit Zugang und einem festen monatlichen Termin. Wichtiger als die Rolle ist, dass der Termin im Kalender steht.

Die Erinnerung übernimmt DustOff

Adresse eintragen — dann meldet sich DustOff, wenn etwas auf deiner Website nicht mehr stimmt.

Kein Konto, keine Kreditkarte. Dauert eine Minute.

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