Was Website-Pflege wirklich kostet

Laufende Website-Pflege kostet bei einer Agentur je nach Umfang 50 bis 300 Euro im Monat, meist als Pauschale mit festem Stundenkontingent. Wer selbst pflegt, zahlt keine Rechnung, aber etwa ein bis zwei Stunden Zeit pro Monat. Die teuerste Variante ist keine Pflege: falsche Angaben kosten Anfragen, ohne dass jemand davon erfährt.

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Die drei üblichen Modelle

Wartungspauschale: Ein fester Monatsbetrag deckt Updates, Sicherungen und ein Kontingent an Änderungen ab. Üblich sind 50 bis 300 Euro, abhängig von Größe und Reaktionszeit.

Abrechnung nach Aufwand: 80 bis 150 Euro pro Stunde, nur wenn etwas ansteht. Günstig bei wenig Bedarf, unberechenbar bei viel.

Selbst pflegen: keine Rechnung, dafür ein bis zwei Stunden im Monat — und das Risiko, dass es im Alltag hinten runterfällt.

Was in der Pauschale meistens nicht enthalten ist

Die meisten Wartungsverträge decken Technik ab: Updates, Sicherungen, Erreichbarkeit, manchmal Sicherheitsprüfungen. Inhaltliche Aktualität ist fast nie Teil davon — schlicht weil niemand aus der Ferne wissen kann, dass dein Sommerangebot ausgelaufen ist.

Das führt zu der Situation, die viele kennen: Der Wartungsvertrag läuft, alles ist grün, und trotzdem steht auf der Startseite eine Aktion vom letzten Jahr.

Die Rechnung, die selten jemand aufmacht

Angenommen, ein falscher Preis oder ein abgelaufenes Angebot kostet dich pro Monat drei Anfragen, die nicht kommen. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 500 Euro und einer Abschlussquote von einem Drittel sind das 500 Euro entgangener Umsatz im Monat.

Gegen diese Zahl ist jede Form der Pflege günstig. Das Argument für Pflege ist selten die Rechnung der Agentur — es ist das, was ohne sie leise verloren geht.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Angebote für Website-Pflege sind schwer vergleichbar, weil sie unterschiedliche Dinge bündeln. Diese Bestandteile solltest du im Angebot einzeln wiederfinden:

  • Technische Aktualisierungen an System und Erweiterungen.
  • Sicherungen und deren Rückspielung im Ernstfall.
  • Erreichbarkeitsprüfung und Reaktion bei Ausfall.
  • Inhaltliche Änderungen — meist als Stundenkontingent.
  • Inhaltliche Prüfung: sieht jemand aktiv nach, ob Angaben noch stimmen?
  • Ansprechbarkeit: wie schnell antwortet jemand, und über welchen Weg?

Der Posten, der meistens fehlt

In fast jedem Pflegevertrag steht die Technik ausführlich und der Inhalt in einem Halbsatz. Das ist verständlich, denn Technik lässt sich abarbeiten. Inhaltliche Aktualität dagegen setzt voraus, dass jemand weiß, was stimmen soll — und das weiß nur der Betrieb selbst.

Daraus entsteht die typische Lücke: Die Technik ist gepflegt, das Angebot auf der Startseite ist trotzdem abgelaufen. Wer ein Angebot vergleicht, sollte deshalb ausdrücklich fragen, wer inhaltliche Aktualität prüft und wie oft.

Drei Fragen vor der Unterschrift

Diese drei Fragen trennen ein tragfähiges Angebot von einem Sammelposten:

  • Was passiert, wenn ich das Stundenkontingent nicht nutze — verfällt es?
  • Wer prüft inhaltliche Angaben, und in welchem Rhythmus?
  • Wem gehören Zugänge, Domain und Sicherungen, wenn wir uns trennen?

Was Nichtstun kostet

Die Rechnung wird meist nur auf einer Seite aufgemacht. Auf der anderen stehen: Anfragen, die ausbleiben, weil ein Preis abschreckt, der so nicht mehr gilt; Anrufe wegen falscher Öffnungszeiten; und der Eindruck, den ein abgelaufenes Angebot bei jedem Besuch hinterlässt.

Diese Kosten tauchen in keiner Rechnung auf, weil niemand meldet, dass er nicht angefragt hat. Genau deshalb wird der inhaltliche Teil so oft gestrichen.

Die günstige Mischform

In der Praxis funktioniert am besten: Technik über einen kleinen Wartungsvertrag oder das eigene System, Inhalte selbst ändern — aber sich an die Stellen erinnern lassen. Ändern dauert zwei Minuten. Das Finden ist die Arbeit.

Genau die nimmt DustOff ab: für eine Website dauerhaft kostenlos, für mehrere Websites ab 9 Euro im Monat.

Häufige Fragen

Was kostet ein Website-Wartungsvertrag im Monat?
Für kleine Unternehmenswebsites üblicherweise 50 bis 150 Euro, für größere oder Shops 150 bis 300 Euro und mehr. Enthalten sind meist Updates, Sicherungen und ein Änderungskontingent.
Lohnt sich Website-Pflege für eine kleine Website?
Ja, aber selten als voller Vertrag. Für kleine Websites reicht oft technische Grundpflege plus eine verlässliche Erinnerung, wenn Inhalte veralten.
Kann ich die Website-Pflege selbst machen?
Inhaltlich fast immer. Der schwierige Teil ist nicht das Ändern, sondern das Bemerken — dafür lohnt sich Hilfe von außen.
Was kostet die Pflege einer Website im Monat?
Der Marktbereich für laufende Betreuung liegt meist zwischen 50 und 300 Euro monatlich, je nach Umfang und Reaktionszeit. Reine inhaltliche Prüfung ist deutlich günstiger als ein Vollservice-Vertrag.
Lohnt sich ein Wartungsvertrag für kleine Websites?
Für rein technische Wartung oft nicht, wenn das System selten Aktualisierungen braucht. Für die inhaltliche Prüfung lohnt sich eine feste Regelung fast immer, weil sie sonst niemand übernimmt.

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