Preise ändern, ohne eine Stelle zu übersehen

Preise stehen meist an mehreren Stellen: Preisseite, Leistungsbeschreibungen, Startseite, FAQ, Downloads und alte Blogbeiträge. Bei einer Änderung sollten alle Stellen in einem Durchgang angefasst werden, sonst widersprechen sie sich. Ein alter Preis ist nicht nur unangenehm — er kann als verbindliches Angebot verstanden werden.

Steht irgendwo noch der alte Preis?

Adresse eintragen — DustOff sucht auf deiner Website nach Angaben, die nicht mehr zusammenpassen.

Kein Konto, keine Kreditkarte. Dauert eine Minute.

So geht es

  1. 1Alle Fundorte sammeln. Website nach der alten Zahl durchsuchen, auch in FAQ, Blog und Downloads.
  2. 2In einem Durchgang ändern. Alle Stellen zusammen anfassen, nicht über mehrere Tage verteilt.
  3. 3PDF und Anhänge nicht vergessen. Preislisten zum Herunterladen sind der häufigste Rückstand.
  4. 4Nach zwei Wochen nachsehen. Ein zweiter Blick findet die Stelle, die beim ersten Mal durchgerutscht ist.

Warum ein alter Preis mehr ist als ein Schönheitsfehler

Wer den alten Preis liest und dann den neuen genannt bekommt, empfindet das als Preiserhöhung im Gespräch — selbst wenn sie Monate zurückliegt. Das Gespräch beginnt mit einer Rechtfertigung.

Dazu kommt: Eine konkrete Zahl auf der Website kann als Angebot verstanden werden. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein guter Grund, sie aktuell zu halten.

Die Verstecke

Gesucht wird die alte Zahl, nicht die Preisseite:

  • Preisseite und Tarifübersicht
  • Leistungsseiten mit »ab«-Preisen im Fließtext
  • Startseite, Banner und Aktionshinweise
  • FAQ-Antworten mit konkreten Beträgen
  • PDF-Preislisten und Downloads
  • Alte Blogbeiträge und Pressemitteilungen

Der Trick mit der Volltextsuche

Such nicht nach »Preis«, sondern nach der alten Zahl selbst — »89«, »1.200«, »ab 49«. Die meisten Systeme haben eine Volltextsuche im Inhaltsbereich; ergänzend hilft eine Suchmaschinen-Abfrage nach der Zahl zusammen mit deiner Domain.

Was du so findest, ist fast immer mehr, als du erwartet hast. Genau das ist der Punkt.

Alle Stellen, an denen ein Preis steht

Eine Preisänderung ist selten an einer Stelle erledigt. Diese Liste einmal angelegt, wird sie bei jeder Änderung abgearbeitet:

  • Leistungs- und Produktseiten mit Einzelpreisen.
  • Preisübersicht oder Tarifseite.
  • Startseite, wenn dort ein Preis als Argument steht.
  • Downloads: Preislisten, Flyer, Angebote als Datei.
  • Anfrage- und Buchungsformulare mit hinterlegten Beträgen.
  • Vorschautexte, die beim Teilen erscheinen.
  • Einträge in Verzeichnissen und Portalen.

Reihenfolge, die Widersprüche vermeidet

Ändere zuerst die Seite mit der ausführlichen Preisübersicht, danach alle Stellen, die darauf verweisen, und zuletzt die Downloads. Wer umgekehrt vorgeht, hat für einige Stunden zwei Wahrheiten online — und genau in diesem Zeitfenster fragt jemand nach dem alten Preis.

Wenn eine Erhöhung angekündigt wird, gehört das Datum in den Text: „Ab 1. März gelten neue Preise.“ Und in den Kalender gehört der Termin, an dem dieser Hinweis wieder verschwindet — sonst steht die Ankündigung im Juli noch da.

Alte Preise dürfen nicht erreichbar bleiben

Der häufigste Rückstand ist die PDF-Preisliste im Dateiverzeichnis: von der Seite entfernt, per Link aber weiter abrufbar und in Suchmaschinen auffindbar. Ersetze die Datei unter demselben Namen, statt eine neue danebenzulegen — dann zeigt jeder alte Link auf den aktuellen Stand.

Dasselbe gilt für Landeseiten aus alten Aktionen. Wenn der Preis dort nicht mehr gilt, gehört die Seite überarbeitet oder auf die aktuelle Preisseite umgeleitet.

Preise transparent halten

Wer Preise nennt, bekommt qualifiziertere Anfragen — und muss sie pflegen. Wer sie weglässt, spart die Pflege und verliert einen Teil der Anfragen an Wettbewerber, die Zahlen zeigen.

Ein guter Mittelweg sind Preisbereiche mit Stichtag: „ab 890 Euro, Stand März 2026“. Das ist ehrlich, hält länger und macht beim nächsten Durchgang sofort sichtbar, wie alt die Angabe ist.

Wenn du Preise nicht dauernd ändern willst

Zwei Möglichkeiten haben sich bewährt: eine einzige Preisseite, auf die alles verlinkt, statt Zahlen im Fließtext. Oder Preisspannen statt exakter Beträge, wo das seriös möglich ist.

Beides reduziert die Zahl der Stellen, die altern können. Weniger Zahlen heißt weniger Staub.

Häufige Fragen

Wo stehen Preise auf einer Website überall?
Preisseite, Leistungsseiten, Startseite, FAQ, Downloads und alte Beiträge. Am schnellsten findest du alle Stellen über eine Suche nach der alten Zahl.
Ist ein veralteter Preis auf der Website rechtlich ein Problem?
Eine konkrete Preisangabe kann als Angebot verstanden werden. In der Praxis ist der größere Schaden das Gespräch, das mit einer Rechtfertigung anfängt.
Sollte ich Preise lieber ganz weglassen?
Selten. Preisangaben schaffen Vertrauen und filtern Anfragen. Besser sind wenige, gepflegte Stellen als gar keine Angabe.
Muss ich eine Preiserhöhung auf der Website ankündigen?
Verpflichtend ist es nicht, aber ein Datum schafft Klarheit — und verhindert Rückfragen von Kundinnen und Kunden, die den alten Preis gesehen haben.
Was tun mit alten Preislisten als PDF?
Unter demselben Dateinamen ersetzen statt eine zweite Datei anzulegen. Dann führt auch ein alter Link zum aktuellen Stand.

Steht irgendwo noch der alte Preis?

Adresse eintragen — DustOff sucht auf deiner Website nach Angaben, die nicht mehr zusammenpassen.

Kein Konto, keine Kreditkarte. Dauert eine Minute.

Weiterlesen

Server in der EU · DSGVO-konform