Veraltete Inhalte auf der eigenen Website finden
Veraltete Inhalte findest du am schnellsten dort, wo Datum, Jahreszahl oder Saison im Text steht: Angebote, Termine, Neuigkeiten, Fußbereich, Impressum und Startseiten-Teaser. Eine seitenweite Suche nach der Vorjahreszahl deckt die meisten Fälle in wenigen Minuten auf. Der Rest sind Formulierungen wie „neu“, „demnächst“ oder „ab sofort“.
Lass einmal nachsehen
Adresse eintragen, kurz warten — du siehst sofort, welche Stellen verstaubt wirken.
Kein Konto, keine Kreditkarte. Dauert eine Minute.
Die sechs Stellen, an denen Staub zuerst liegt
Veralteter Inhalt verteilt sich nicht gleichmäßig. Er sammelt sich an wenigen, immer denselben Stellen:
- Startseiten-Teaser und Banner mit Aktionen
- Neuigkeiten und Blog: der jüngste Beitrag verrät das Alter der ganzen Seite
- Termine und Veranstaltungen in der Vergangenheit
- Fußbereich: Copyright-Jahr, Öffnungszeiten, Telefonnummer
- Impressum: Geschäftsführung, Anschrift, Registerangaben
- Preis- und Leistungsseiten mit Beträgen oder Laufzeiten
Zwei Suchbefehle, die viel Zeit sparen
Öffne deine Website und suche im Browser (Strg+F beziehungsweise Cmd+F) nach der Jahreszahl des Vorjahres und des Jahres davor. Das deckt Copyright-Zeilen, Jahresangaben in Überschriften und alte Preislisten auf.
Für die ganze Website hilft in der Suchmaschine die Abfrage `site:deine-domain.de "2024"`. Sie zeigt alle Seiten, auf denen diese Jahreszahl vorkommt. Dasselbe funktioniert mit Wörtern wie „Weihnachten“, „Sommeraktion“ oder „ab sofort“.
Formulierungen, die still altern
Manche Sätze haben kein Datum und sind trotzdem veraltet. „Neu in unserem Sortiment“, „demnächst verfügbar“, „unser jüngstes Projekt“, „ab sofort“ — alles Formulierungen, die ein Versprechen über die Zeit machen.
Diese Fälle findet keine technische Prüfung, weil rein technisch nichts kaputt ist. Sie fallen nur auf, wenn jemand den Text liest und weiß, welches Datum heute ist.
Sechs Suchbefehle, die Veraltetes sofort sichtbar machen
Die schnellste Methode braucht keinen Zugang zum Redaktionsbereich: die Suche im Browser und in Google. Öffne deine Website und drücke Strg+F beziehungsweise Cmd+F.
- Vorjahreszahl suchen, zum Beispiel „2025“ — trifft Copyright-Zeilen, Überschriften und alte Ankündigungen.
- „Neu“ und „Aktuell“ suchen — was so heißt, ist selten noch neu.
- „bis zum“, „gültig“, „nur noch“ suchen — findet abgelaufene Aktionen.
- Monatsnamen suchen — Termine der Vergangenheit stehen erstaunlich oft noch prominent.
- In Google `site:deine-domain.de 2024` eingeben — zeigt Unterseiten mit alten Jahreszahlen, die du im Menü nie siehst.
- In Google `site:deine-domain.de` durchblättern — die letzten Treffer sind fast immer vergessene Seiten.
Die Stellen, an denen Staub am liebsten liegt
Veraltetes verteilt sich nicht gleichmäßig. Diese Orte sind bei fast jeder Website betroffen, weil sie einmal angelegt und dann nie wieder geöffnet werden:
- Der Fußbereich mit Copyright-Zeile und Zertifikatslogos.
- Seitenleisten und Teaser-Kästen, die auf allen Unterseiten mitlaufen.
- Die Newsliste — vor allem der Eintrag, der oben klebt.
- Landeseiten aus alten Werbeaktionen, die aus dem Menü verschwunden, aber noch abrufbar sind.
- Downloads: Preislisten, Flyer und Formulare mit Jahreszahl im Dateinamen.
- Alt-Texte und Bildunterschriften mit Namen ehemaliger Mitarbeitender.
Warum die manuelle Suche irgendwann aufhört
Die Suchbefehle funktionieren gut — einmal. Das Problem ist die Wiederholung: Nach dem dritten Durchgang kennt man die eigene Seite zu gut und liest über Fehler hinweg, weil man weiß, was dort stehen sollte. Genau deshalb finden Fremde Veraltetes schneller als der Betreiber selbst.
Der zweite Grund ist der Kalender. Eine Prüfung, die niemand terminiert, findet zwei Mal statt und dann nicht mehr. Was hilft, ist ein fester Rhythmus mit Erinnerung von außen — unabhängig davon, ob du sie dir selbst stellst oder dir jemand zuarbeitet.
Einmal aufräumen reicht nicht
Der Durchgang selbst dauert bei einer normalen Unternehmenswebsite eine bis zwei Stunden. Das Problem ist nicht der Aufwand, sondern die Wiederholung: Nach sechs Monaten ist der halbe Staub zurück, weil in der Zwischenzeit neue Aktionen dazugekommen und abgelaufen sind.
Deshalb lohnt es sich, das Nachsehen abzugeben. DustOff prüft deine Seiten in deinem Rhythmus und meldet sich nur, wenn etwas verstaubt ist — mit der Textstelle, damit du sie sofort findest.
Häufige Fragen
- Gibt es ein Werkzeug, das veraltete Inhalte automatisch findet?
- Ja. DustOff liest die Textinhalte einer Website und meldet Stellen, die inhaltlich veraltet wirken — abgelaufene Aktionen, alte Jahreszahlen, Termine in der Vergangenheit. Der Einstieg ist für eine Website dauerhaft kostenlos.
- Was ist der Unterschied zu einem Link-Checker?
- Ein Link-Checker findet Adressen, die ins Leere führen. Veralteter Inhalt steht auf einer Seite, die technisch einwandfrei funktioniert — er ist nur inhaltlich falsch.
- Soll ich alte Beiträge löschen oder aktualisieren?
- Aktualisieren, wenn das Thema noch relevant ist — dann bleibt die Adresse bestehen. Löschen nur, wenn der Inhalt ersatzlos falsch ist, und dann mit Weiterleitung auf die passende neue Seite.
- Wie finde ich veraltete Inhalte auf meiner Website?
- Mit der Browsersuche nach der Vorjahreszahl und Wörtern wie „neu“, „gültig bis“ oder Monatsnamen, dazu die Google-Suche mit `site:deine-domain.de` plus Jahreszahl für vergessene Unterseiten.
- Welche Inhalte veralten am schnellsten?
- Alles mit Datum: Aktionen, Termine, Öffnungszeiten und Preise. Danach folgen Team- und Referenzseiten, die still veralten, wenn jemand geht oder ein Projekt endet.
- Sollte ich veraltete Seiten löschen oder aktualisieren?
- Aktualisieren, wenn die Seite noch eine echte Frage beantwortet. Löschen mit Umleitung, wenn das Thema erledigt ist — eine leere Seite ohne Umleitung schadet mehr als sie nützt.